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Die Berliner Fachkanzlei für Arbeitsrecht

Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man fühlt sich gut beraten und aufgehoben, man hat Vertrauen zum Anwalt und bekommt neue Impulse für die Zukunft und Mut zugesprochen.
Jessica D.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Mich hat Herr Riethmüller vertreten. Ich wurde sehr gut beraten und er hat alles gegeben, um das geplante Ziel zu erreichen. Ich kann die Kanzlei nur empfehlen!
Nicole B.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man wurde mit dem Problem Mobbing ernst genommen und mein Anliegen wurde bestens gelöst.
Martina K.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Super Beratung, immer erreichbar, kompetent und zuverlässig.
Sven H.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Insgesamt bin ich sehr zufrieden - sowohl beim Erstgespräche wie auch bei der Durchführung / Durchsetzung meiner Interessen.
Sascha O.
Bekannt aus

Risiko Aufhebungsvertrag

Ein Aufhebungsvertrag ist häufig nur für den Arbeitgeber von Vorteil.

Sinn und Zweck eines Aufhebungsvertrages ist es, das Arbeitsverhältnis einvernehmlich und rechtssicher aufzuheben. Allerdings ergibt sich hierbei vor allem für den Arbeitnehmer das Risiko, stark benachteiligt zu werden:

Zunächst ist durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrages eine gerichtliche Prüfung der Rechtmäßigkeit der Kündigung in der Regel nicht mehr möglich. Des Weiteren bieten Arbeitgeber häufig mit Aufhebungsverträgen eine geringe Abfindung an und lassen dem Arbeitnehmer nur eine kurze Frist, um über die Annahme eines solchen Aufhebungsvertrages zu entscheiden. Von diesen Umständen unter Druck gesetzt, werden Aufhebungsverträge dann häufig unterschrieben. Ein dritter, für den Arbeitgeber vorteilhafter Aspekt des Aufhebungsvertrages ist, dass der Betriebsrat, sofern vorhanden, hieran nicht beteiligt werden muss. Das Anhörungsrecht entfällt (§ 102 BetrVG). Bei einer ordentlichen Kündigung wäre dies zwingend vorgesehen. Der Arbeitgeber umgeht damit diese Vorschrift.

Ratsam für den Arbeitnehmer ist es also, einen Aufhebungsvertrag nicht kopflos zu unterschrieben, sondern diesen durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht prüfen zu lassen, um gravierende Nachteile zu vermeiden.