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Die Berliner Fachkanzlei für Arbeitsrecht

Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man fühlt sich gut beraten und aufgehoben, man hat Vertrauen zum Anwalt und bekommt neue Impulse für die Zukunft und Mut zugesprochen.
Jessica D.
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Sehr gut (5/5)
Mich hat Herr Riethmüller vertreten. Ich wurde sehr gut beraten und er hat alles gegeben, um das geplante Ziel zu erreichen. Ich kann die Kanzlei nur empfehlen!
Nicole B.
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Sehr gut (5/5)
Man wurde mit dem Problem Mobbing ernst genommen und mein Anliegen wurde bestens gelöst.
Martina K.
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Sehr gut (5/5)
Super Beratung, immer erreichbar, kompetent und zuverlässig.
Sven H.
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Sehr gut (5/5)
Insgesamt bin ich sehr zufrieden - sowohl beim Erstgespräche wie auch bei der Durchführung / Durchsetzung meiner Interessen.
Sascha O.
Bekannt aus

Kündigung wegen Diebstahl von Frikadellen rechtmäßig?


Wieder ist in Anlehnung an die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes im Emmely-Fall ein weiteres Urteil ergangen, wegen eines Diebstahls geringwertiger Sachen.

Wieder ist in Anlehnung an die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichtes im “Emmely-Fall” ein weiteres Urteil ergangen, wegen eines Diebstahls geringwertiger Sachen.

Zur Erinnerung:

Grundsätzlich gilt auch bei einem Diebstahl geringwertiger Sachen, dass dem Arbeitgeber ein Kündigungsrecht zustehen kann.

In einem Aktuellen Fall  des Landesarbeitsgerichts Hamm vom 4. November 2010 wurde die Kündigung eines Kantinenmitarbeiters als unrechtmäßig angesehen, der in unerlaubter Weise Frikadellen und Pommes Frites aus der Kantine zum Eigenverzehr entnahm. Obwohl dieses eindeutig gegen eine Weisung des direkten Vorgesetzten geschah, nahm das Landesarbeitsgericht Hamm auch hier die lange Betriebszugehörigkeit im Wesentlichen als Grund, die außerordentliche Kündigung als unrechtmäßig anzunehmen. Besonderheit in diesem Fall war, dass der Mitarbeiter mit einer 19 jährigen Betriebszugehörigkeit laut Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ordentlich ohnehin nicht mehr kündbar war.

Aus Sicht des Fachanwalts für Arbeitsrecht handelt es sich hierbei um eine weitere Entscheidung, als Folge der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts im Fall Emmely zu sehen ist. Ohne diese Rechtssprechung wäre es dem Arbeitnehmer möglicherweise anders ergangen.