iVerfügbar auch während der Corona Krise:Wir beraten und vertreten Sie auch online und telefonisch!
Jetzt kontaktieren!

Die Berliner Fachkanzlei für Arbeitsrecht

Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man fühlt sich gut beraten und aufgehoben, man hat Vertrauen zum Anwalt und bekommt neue Impulse für die Zukunft und Mut zugesprochen.
Jessica D.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Mich hat Herr Riethmüller vertreten. Ich wurde sehr gut beraten und er hat alles gegeben, um das geplante Ziel zu erreichen. Ich kann die Kanzlei nur empfehlen!
Nicole B.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man wurde mit dem Problem Mobbing ernst genommen und mein Anliegen wurde bestens gelöst.
Martina K.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Super Beratung, immer erreichbar, kompetent und zuverlässig.
Sven H.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Insgesamt bin ich sehr zufrieden - sowohl beim Erstgespräche wie auch bei der Durchführung / Durchsetzung meiner Interessen.
Sascha O.
Bekannt aus

Die Voraussetzungen des allgemeinen Kündigungsschutzes!

Es existieren zwei Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des allgemeinen Kündigungsschutzes: Einerseits ist dies die Wartezeit, d.h. der Arbeitnehmer muss zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung länger als sechs Monate in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber gestanden haben (§ 1 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz).

Es existieren zwei Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des allgemeinen Kündigungsschutzes: Einerseits ist dies die Wartezeit, d.h. der Arbeitnehmer muss zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung länger als sechs Monate in einem Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitgeber gestanden haben (§ 1 Abs. 1 Kündigungsschutzgesetz).

Andererseits gibt es einen betrieblichen Geltungsbereich. Im Betrieb müssen regelmäßig mehr als 10 vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer beschäftigt sein (neuer Kündigungsschutz). Für Arbeitsverhältnisse, die bereits am 1. Januar 2004 bestanden haben, reicht es aus, daß  regelmäßig mehr als fünf Vollzeitarbeitnehmer beschäftigt sind (alter Kündigungsschutz). Am 1. Januar 2004 ist diesbezüglich als Gesetzesänderung die Anhebung der Zahl der Beschäftigten von 5 auf 10 erfolgt. Sofern sich ein Arbeitnehmer allerdings auf den alten Kündigungsschutz berufen will, muss dabei bedacht werden, dass diese (mehr als fünf) Vollzeitarbeitnehmer auch noch zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung beschäftigt sein müssen; sofern dies nicht der Fall ist, kann sich der Arbeitnehmer nur auf den neuen Kündigungsschutz berufen.

Eine Berechnung des Schwellenwertes hinsichtlich der regelmäßig Vollzeitbeschäftigten erfolgt dergestalt, dass in der Ausbildung befindliche Angestellte nicht mitgezählt werden. Gem. § 23 Abs. 1 Satz 4 Kündigungsschutzgesetz werden Arbeitnehmer, die teilzeitbeschäftigt sind, auch nur zum Teil gewertet: Ein Teilzeitbeschäftigter mit nicht mehr als 20 Stunden Wochenarbeitszeit zählt mit dem Wert 0,5, ein Teilzeitbeschäftigter mit nicht mehr als 30 Wochenstunden wird mit dem Wert 0,75 gezählt. Alle anderen Arbeitnehmer zählen 1,0. Der Betrieb wird als organisatorische Einheit definiert, in dem der Arbeitgeber einen bestimmten arbeitstechnischen Zweck mithilfe seiner Arbeitnehmer erfüllt. Bezüglich der Berechnung der Mitarbeiter bedarf es daher einer genauen Prüfung, da unter Umständen mehrere Verkaufsstellen eines Unternehmens hinsichtlich der Arbeitnehmer zu addieren sind.

In Betrieben, die regelmäßig deutlich mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigen, ist die genaue Berechnungsart nicht weiter von Belang. In diesen Betrieben genießen die Arbeitnehmer nach Ablauf der sechsmonatigen Wartefrist vollen Kündigungsschutz.