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Die Kündigung und der Betriebsrat

Der Betriebsrat muss einer Kündigung grundsätzlich nicht zustimmen. Haben Sie eine Kündigung erhalten und existiert bei Ihrem Arbeitgeber ein Betriebsrat? Glückwunsch, denn dies steigert die Chancen erheblich, eine Abfindung herauszuhandeln oder eine Weiterbeschäftigung zu erreichen.

Der Betriebsrat muss einer Kündigung grundsätzlich nicht zustimmen. Haben Sie eine Kündigung erhalten und existiert bei Ihrem Arbeitgeber ein Betriebsrat? Glückwunsch, denn dies steigert die Chancen erheblich, eine Abfindung herauszuhandeln oder eine Weiterbeschäftigung zu erreichen.

Hintergrund ist, dass der Betriebsrat einer beabsichtigten Kündigung nicht zustimmen muss. Dies ist im Übrigen ein weit verbreiteter Irrtum, da viele Arbeitnehmer meinen, ohne die ausdrückliche Zustimmung des Betriebsrates sei die Kündigung unwirksam. Dies ist sie zwar nicht, allerdings muss der Arbeitgeber den Betriebsrat ordnungsgemäß anhören. Hierfür, d.h. für die Anhörung haben die Arbeitsgerichte strenge Maßstäbe eingeführt. Sofern mit der Anhörung auch nur eine Kleinigkeit nicht in Ordnung ist, wird die gesamte Kündigung unwirksam. Mehrfach haben wir es schon vor dem Arbeitsgericht miterlebt, dass die Arbeitsrichter Kündigungen als unwirksam ansehen, sofern die Betriebsratsanhörung vom Arbeitgeber nicht tatsächlich völlig ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Dies geschieht viel häufiger, als man denkt.

Aus unserer langjährigen Erfahrung zeigt sich, dass die Betriebsratsanhörung ein sehr guter Ansatzpunkt ist, um die Arbeitgeber unter Druck zu setzen. Haben Sie daher von Ihrem Arbeitgeber eine Kündigung erhalten, sollten Sie möglichst zeitnah einen versierten Anwalt, am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht aufsuchen, der mit der richtigen Prozesstaktik vertraut ist. Gerne stehen wir Ihnen hierfür jederzeit gerne zur Verfügung.