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Die Berliner Fachkanzlei für Arbeitsrecht

Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man fühlt sich gut beraten und aufgehoben, man hat Vertrauen zum Anwalt und bekommt neue Impulse für die Zukunft und Mut zugesprochen.
Jessica D.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Mich hat Herr Riethmüller vertreten. Ich wurde sehr gut beraten und er hat alles gegeben, um das geplante Ziel zu erreichen. Ich kann die Kanzlei nur empfehlen!
Nicole B.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Man wurde mit dem Problem Mobbing ernst genommen und mein Anliegen wurde bestens gelöst.
Martina K.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Super Beratung, immer erreichbar, kompetent und zuverlässig.
Sven H.
★★★★★
Sehr gut (5/5)
Insgesamt bin ich sehr zufrieden - sowohl beim Erstgespräche wie auch bei der Durchführung / Durchsetzung meiner Interessen.
Sascha O.
Bekannt aus

Bitte keinen Aufhebungsvertrag

Von dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages ist aus Arbeitnehmersicht unbedingt abzuraten.

Wir müssen vielfach in unserer Praxis feststellen, dass es immer noch Arbeitgeber gibt, die mit ihren Mitarbeitern Aufhebungsverträge abschließen wollen. Hiervon kann man jedoch, zumindest aus Sicht eines Arbeitnehmers, nur abraten.

Diese Gründe sprechen dagegen:

Es ist sicher davon auszugehen, dass die Bundesagentur für Arbeit eine zwölfwöchige Sperrfrist verhängt, sofern ein Aufhebungsvertrag geschlossen wird. Hintergrund ist, dass dies im Gesetz so bestimmt ist, d.h. immer dann, sofern ein Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis freiwillig löst, verhängt die Bundesagentur für Arbeit (Arbeitsamt) eine Sperrzeit. Dies, d.h. die Sperrzeit hat nicht nur zur Folge, dass für 12 Wochen kein Arbeitslosengeld gezahlt wird, d.h. im Ergebnis der Arbeitslose auf Hartz IV angewiesen ist, sofern kein eigenes Vermögen zur Verfügung steht.

Darüber hinaus, und dies ist vielen nicht klar, besteht während eines Sperrzeittatbestandes auch keine Krankenversicherung sowie keine Rentenversicherung.

Im Ergebnis heißt dies, dass während dieses Zeitraumes der komplette soziale Abstieg bis hin zu Hartz IV droht.

Unter diesen Umständen können wir daher keinesfalls den Abschluss eines Aufhebungsvertrages empfehlen. Es ist vielmehr dringend geboten, einen kompetenten Berater (am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht) hinzuzuziehen, der mit dem Arbeitsrecht vertraut ist. In aller Regel kann dann die vom Arbeitgeber begehrte Aufhebung des Arbeitsverhältnisses so gestaltet werden, dass kein Sperrzeittatbestand anfällt.